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HTTP-Fehler 405
Method not allowed (Methode nicht erlaubt)
Einleitung
Das HTTP-Protokoll definiert Methoden, um die
Aktion zu bezeichnen, die auf dem Webserver für die
bestimmte URL-Ressource, die durch den Client (z.B. Ihr
Webbrowser oder unser CheckUpDown-Roboter) identifiziert
wird, durchgeführt werden soll. Die Methoden sind
Folgende:
- OPTIONS: Die zur Verfügung stehenden
Kommunikationsoptionen für eine bestimmte
URL-Ressource herausfinden. Erlaubt dem Client die
Optionen und/oder Anforderungen, die mit einer
Ressource verbunden sind oder die Möglichkeiten eines
Servers, ohne spezifische Aktion, die einen
Tatentransfer beinhaltet, zu bestimmen.
- GET: Abrufen der durch die URL-Ressource
identifizierten Informationen, z.B. GET eine bestimmte
Webseite oder ein Bild. Die mit Abstand
gebräuchlichste Methode.
- HEAD: Identisch mit GET, mit der Ausnahme, dass der
Server nur Headerinformationen zurückgibt, nicht die
tatsächlichen durch die URL-Ressource identifizierten
Informationen. Nützlich, um Metainformationen über den
durch die Anforderung implizierten Datensatz zu
erhalten, ohne den Datensatz selbst zu transferieren.
Wird häufig verwendet, um Hypertext-Links auf
Gültigkeit, Erreichbarkeit und kürzliche
Modifikationen hin zu prüfen.
- POST: Daten an den Webserver senden, wie 1) Eine
Nachricht an ein Bulletin Board, eine Newsgroup oder
Mailingliste posten, 2) Eingabedaten - üblicherweise
aus einem CGI-Formular - an einen
Datenverarbeitungsprozess übergeben, 3) einen Eintrag
direkt zu einer Datenbank hinzufügen.
- PUT: Die Daten für eine bestimmte URL auf die neuen,
vom Client übermittelten Daten, setzen
(einstellen/ersetzen). Zum Beispiel eine neue Webseite
auf einen Server hochladen.
- DELETE: Die mit der URL-Ressource verbundenen Daten
entfernen. Zum Beispiel eine Webseite löschen.
- TRACE: Ein entferntes Loopback der
Anforderungsmeldung auf Anwendungsebene ausführen.
Effektiv ein 'Ping', der prüft, was für Daten der
Webserver vom Client erhält.
- CONNECT: Reserviert für den Einsatz mit Tunneling
(z.B. SSL) über einen Proxy-Server. Diese Methode ist
nur für HTTP Version 1.1 definiert, nicht für die
ältere Version 1.0.
Alle Webserver können so definiert werden, dass sie
jede einzelne Methode erlauben oder nicht erlauben. Wenn
zum Beispiel ein Webserver nur 'read-only
(schreibgeschützt)' ist (kein Client kann URL-Ressourcen
auf dem Webserver ändern), dann kann er so eingestellt
werden, dass er die Methoden PUT und DELETE nicht
erlaubt. Ebenso kann die POST-Methode nicht erlaubt
sein, wenn es keine Benutzereingabe gibt (alle Webseiten
sind statisch). Daher können 405-Fehler entstehen, weil
der Webserver nicht dazu konfiguriert ist, überhaupt
Daten vom Client anzunehmen. Sie können auch dann
entstehen, wenn der Client nicht genügend Berechtigung
für die bestimmte URL-Ressource, die in der Anforderung
identifiziert ist, besitzt.
405-Fehler im HTTP-Ablauf
Jeder Client (z.B. Ihr Webbrowser oder unser
CheckUpDown-Roboter) durchläuft den folgenden Ablauf:
- Eine IP-Adresse aus dem IP-Namen der Site zuweisen
(die URL der Site ohne das vorangestellte 'http://').
Dieses Nachschlagen (Umwandlung des IP-Namens in die
IP-Adresse) wird durch Domain-Namen-Server (DNS)
geleistet.
- Öffnen einer IP-Socket-Verbindung zu dieser
IP-Adresse.
- Schreiben eines HTTP-Datenstroms über diesen Socket.
- Rückempfangen eines HTTP-Datenstroms vom Webserver
als Antwort. Dieser Datenstrom enthält Statuscodes,
deren Werte durch das HTTP-Protokoll bestimmt werden.
Parsen dieses Datenstroms auf Statuscodes und andere
nützliche Informationen.
Dieser Fehler tritt im obigen letzten Schritt auf, wenn
der Client einen HTTP-Statuscode empfängt, den er als
'405' erkennt.
Beheben von 405-Fehlern - allgemein
405-Fehler treten oft bei der POST-Methode auf. Sie
versuchen evtl. eine Eingabe von der Website
einzuführen, aber nicht alle ISPs erlauben die
POST-Methode, die zur Verarbeitung des Formulars
notwendig ist.
Alle 405-Fehler können auf die Konfiguration des
Webservers und die für den Zugriff auf die Website
geltende Sicherheit zurückverfolgt werden, so dass sie
einfach durch Ihren ISP erklärt werden können.
Beheben von 405-Fehlern - CheckUpDown
Dieser Fehler sollte schlicht nie auf Ihrem
CheckUpDown-Account auftreten. Wenn er auftritt, zeigt
dies normalerweise eine fehlerhafte Programmierung
unseres Systems oder des Webservers, der Ihre Site
verwaltet, an. Wir verwenden nur die GET-Methode, die
alle Webserver erlauben sollten (ansonsten wäre niemand
jemals in der Lage Ihre Website zu sehen).
Bitte wenden Sie sich direkt (am besten per E-Mail) an
uns, wenn Sie auf 405-Fehler stoßen - Sie selbst können
nichts machen, um sie zu bereinigen. Wir müssen dann mit
Ihrem ISP und dem Hersteller der Webserver-Software in
Verbindung treten, um uns auf den genauen Grund für den
Fehler zu einigen.
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